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„Teil des Projekts zu sein“ – eine ganz tolle Erfahrung

Interview zum Kalender „Hautfreundli.ch 2015  Muskelstark“ Juan Carlos (32 Jahre) & Denise (28 Jahre) 

 

Wie bist du Kalender Model geworden?

Juan Carlos: Ich habe durch meinen Spanischkurs von dem Projekt erfahren und bin hierüber zu dem Kalender gekommen. Der Fotograf Rayk Weber war in meiner Schule und hat mich bereits nach der dritten Unterrichtsstunde gefragt, ob ich bei diesem Projekt mitwirken möchte. Anschließend habe ich mit Rayk einen Termin gemacht und wir haben uns zum Kaffee getroffen, um über das Projekt zu sprechen.

Denise: Ich kenne das Projekt Hautfreundli.ch schon seit 2006. Früher habe ich mich aus persönlichen Gründen noch nicht dazu überwinden können. In meinem Leben hat sich einiges verändert, woraufhin ich die Chance ergreifen wollte und mich beworben habe. Anschließend wurde ich zu einem Casting eingeladen. Die Sympathie war direkt auf beiden Seiten da und ich wollte unbedingt an dem Projekt teilnehmen.

Was war deine persönliche Motivation an unserem Projekt teilzunehmen?

Denise: Meine persönliche Motivation war mein Wille. Ich wollte so etwas schon immer machen und jetzt war der perfekte Zeitpunkt.

Juan Carlos: Gute Frage. Ich bin offen für viele Sache und wollte gern ausprobieren, ob ich das überhaupt umsetzen kann. Ich wurde schon öfter gefragt, ob ich fotografiert werden möchte und als Model arbeiten würde. Bislang habe ich mir sowas noch nicht zugetraut. Dann habe ich Rayk und seinem Team vertraut. Ich fand die Fotos sehr schön, die er mir gezeigt hat. Ich bin zufrieden mit meinem Körper und wie Gott mich geschaffen hat.

Welche Ängste hattest du vor deinem Shooting? Hast du im Vorfeld mit jemandem über dein bzw. unser gemeinsames Vorhaben gesprochen?

Denise: Gar keine. Ich hatte überhaupt keine Ängste. Ich war mit mir und mit meinem Körper im Reinen und habe euch vertraut. Darüber gesprochen habe ich. Für mich stand jedoch fest, dass ich das machen möchte. Ich habe meine Eltern darüber unterrichtet, dass ich das machen möchte und dass es wahrscheinlich auch klappt. Einigen Freunden habe ich es erzählt, als es spruchreif war. Sonst habe ich niemanden um Erlaubnis gebeten.

Juan Carlos: Nicht wirklich. Ich habe die Leute in meiner Umgebung gefragt, ob sie damit einverstanden sind oder ob sie damit ein Problem hätten. Ich selber hatte damit kein Problem, wollte jedoch trotzdem abklären ob es auch für Oma, Eltern und Freundin in Ordnung ist.

Welche Erfahrungen hattest du bis dahin als Model bzw. hattest du bereits Erfahrung mit Aktfotografie?

Denise: Erfahrungen als Model konnte ich schon seit 2006 sammeln, jedoch nie als Aktmodel. Das hat mich jedoch nicht daran gehindert es trotzdem zu versuchen.

Juan Carlos: Ich hatte vor diesem Projekt schon ein paar Fotoshootings. Das war jedoch mein erstes Jahr, in dem ich etwas in der Öffentlichkeit stand.

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Wie war der Ablauf von deinem Shooting?

Juan Carlos: Ich bin ins Studio gekommen und habe zunächst das Team kennengelernt. Wir haben etwas erzählt und der grobe Ablaufplan wurde entspannt erklärt. Dann wurde die spanische Musik angemacht, die ich mitgebracht hatte und mir wurde näher erläutert, was wir an dem Tag machen wollen. Das fand ich spannend und locker, aber auch sehr professionell von allen Seiten.

Denise: Ich hatte bereits zwei Kalendershootings. Das erste Shooting war in der Sichtbar und das mit einem super Ausblick. Das war auch gleich das erste Highlight für mich. Es war alles sehr professionell. Ich wurde geschminkt und in der Zeit hat das Team alles vorbereitet. Ich brauchte mich dann nur noch in das vorbereitete Set stellen und so sein, wie ich bin. Das erste Foto, das ich mir ansehen durfte war bereits der Hammer. Das war dann auch das Kalenderfoto vom November. Ich hatte einfach ein wahnsinnig gutes Gefühl, den ganzen Tag und das ganze Shooting über. Als ich das erste Foto gesehen habe, war es für mich perfekt und etwas Besonderes. Das zweite Shooting fand in einer Loftwohnung am Wissenschaftshafen statt. Das war auch sehr interessant und genauso professionell wie das erste Shooting. Vom Stil her waren die Fotos zwar etwas anders, aber auch sehr schön.

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Hattest du ein Highlight bei deinem Shooting? Was war für dich etwas Besonderes bzw. gab es einen speziellen Moment?

Juan Carlos: Mein Highlight war, als ich etwas Capoeira in mein Shooting einfließen lassen konnte.

Denise: Es war alles ein Highlight. Ich könnte jetzt nicht sagen, dass das eine Shooting bzw. eine Einstellung besser war. Toll war, dass das Team gearbeitet hat und ich splitterfasernackt auf der Liege in der Sonne lag und sie die Einstellungen gemacht haben. Das ist Arbeit!

Wie findest du deine Motive vom Shooting?

Denise: Ich finde meine Fotos wahnsinnig toll. Sie sind beide sehr unterschiedlich. Das Kalendermotiv vom Juni ist eher sehr feminin und weich. Das Novemberfoto hingegen wirkt sehr stark und eher dominant. Ich finde es toll, dass ich so unterschiedlich wirken kann und finde mich auf den Fotografien wahnsinnig schön.

Juan Carlos: Ich finde die Motive auch sehr schön. Mein Lieblingsfoto ist eher der Februar, der Capoeira Moment. Ich habe jedoch für beide Motive viele Komplimente bekommen.

Welche Reaktionen gab es aus deinem Umfeld? Gab es eventuell negatives Feedback?

Denise: Zu 90 Prozent waren die Reaktionen absolut positiv. Alle fanden die Fotografien sehr schön. Neider gibt es immer, jedoch ist das eigentlich auch eine schöne Bestätigung, denn Neid muss man sich erarbeiten. Viele fanden das Kalendermotiv vom Juni sehr schön, weil sich hinter dem Werk eine Geschichte verbirgt. Bei genauerer Betrachtung entdeckt man den Arm von Rayk, welchen man auf den ersten Blick nicht sieht. Man muss genauer hinschauen, damit man alles erkennt.

Juan Carlos: Ich habe die Fotografien meiner Familie, meiner Oma per Skype bzw. per E-Mail gezeigt. Sie findet sie auch toll und meinte, dass ich ein hübscher Mann wäre und das nicht nur in Mexico sondern auch in der ganzen Welt. Bis jetzt gab es noch keine negativen Reaktionen. Eher im Gegenteil, ich habe viele Komplimente bekommen.

Gibt es neue, weitere geplante Projekte mit dem Rayk Weber Team und wenn ja, welche?

Juan Carlos: Ja wir haben ein weiteres Projekt geplant. Es geht darum, dem Team etwas Salsa zu zeigen. Die Lateinamerikanische Musik prägt mein Leben seitdem ich ein Kind bin. Schon als kleiner Junge habe ich Salsa gelernt und mittlerweile kann ich es gut tanzen.

Denise: Ich darf bei dem nächsten Hautfreundli.ch-Kalender wieder mitwirken, worauf ich mich schon sehr freue.

Was würdest du neuen Models für unser Kalenderprojekt mit auf den Weg geben wollen? Warum sollten sie sich bewerben?

Denise: Sie sollen mit sich und ihrem Körper im Reinen sein und ihre Nervosität ablegen. Nervös muss man nicht sein. Teil des Projekts zu sein macht unheimlich viel Spaß und ist eine ganz tolle Erfahrung. Das Team ist einfach super. Sie sollten sich bewerben, weil ihr die Besten seid.

Juan Carlos: Der Kalender ist einfach sehr schön. Wenn man einen tollen Körper hat, sollte man sich nicht schämen.

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Vielen Dank Denise & Juan Carlos für dieses Gespräch!

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